Eurobbabogaaaaaal

Battling Bishops – Angry Angels 5:2

Tore: 1:1 Bächi (Höna); 2:1 Mäx (Dave); 3:1 Bächi; 4:1 Dave (Clüppa); 5:2 Mäx (Clüppa)
Strafen: keine
Aufstellung: Felix; Remo, Larry; Cono, Dave; Höna, Clüppa, Bächi; Tschapp, Jögi, Mäx; Ursin
Abwesend: Päddy, Püski, Toni
Gegnerbilanz: 1 Spiel, 1 Sieg

Battling Bishops – Sellraintal Wolves 11:2 

Tore: 1:0 Höna (Bächi); 2:0 Höna (Dave); 3:0 Jögi (Dave); 4:1 Bächi (Clüppa); 5:1 Cono (Tschapp); 6:1 Bächi (Höna); 7:1 Mäx (Tschapp); 8:1 Jögi (Tschapp); 9:2 Mäx; 10:2 Mäx (Remo); 11:2 Bächi (Höna)
Strafen: keine
Aufstellung: Felix; Remo, Larry; Cono, Dave; Höna, Clüppa, Bächi; Tschapp, Jögi, Mäx; Ursin
Abwesend: Päddy, Püski, Toni
Gegnerbilanz: 1 Spiel, 1 Sieg

Kabinengeflüster: Während eines Trainingslagers rückt man als Team näher zusammen, man öffnet sein Herz und redet auf einer tiefemotionalen Ebene über persönlichste Ängste und Unsicherheiten, über Dinge, die man lange für sich behielt, über Dinge also, die man gut auch in diesem Bericht erwähnen kann. Beispiel gefälligst: Clüppa kämpft seit Jahren gegen eine logopädische Störung, die ihm im Alltag sehr zu schaffen macht. Bei der Frage “wia macht ds’Rössli?” überkam ihn jahrelang grosse Scham, stets musste er sich in Ausreden flüchten: Heiserkeit, Stimmbanddehnung, zu viel geraucht. Niemand sollte erfahren, dass er keine Pferdegeräusche nachmachen kann. Damit ist jetzt Schluss. Stolz wiehernd und schnaubend verliess er frühmorgens das Irish-Pub in Innsbruck, als Symbol dafür, dass man alles erreichen kann, wenn man es nur zulässt. Scheinbar inspiriert von dieser Willensleistung, zog Tschapp kurzerhand nach und erschien am Sonntag doch tatsächlich erstmals im Rahmen eines Trainingslagers am Frühstücksbuffet…

Sportliches: Wie so oft bei Auslandsauftritten überkam uns beim Einspielen ein mulmiges Gefühl. In aller Regel beeindruckt der Gegner nämlich mit professionellem Equipment und feinen technischen Einlagen. So auch dieses Mal. Kurzzeitig habe ich mich sogar gefragt, ob im Eisstadion Götzens das Tragen von Helmen mit Gitterschutz amtlich verboten ist. Im Vergleich zu unserem Gegner sahen wir schon etwas dümmlich aus, wie eine Ansammlung halbschlauer Gitterlibuaba… Gegenüber hatten sich nämlich fast ausnahmslos visierlose Hünen aufgestellt. Die Angry Angels waren dann tatsächlich auch ein starker Gegner. Wir spielten aber unser Spiel äusserst konsequent und belohnten uns selbst mit einem grossartigen Sieg. Clüppa sprach im Nachgang sogar vom besten Spiel in der Geschichte der Bishops. Seine Euphorie verflog aber spätestens als er seinen Kalbskopf serviert bekam… Noch ein Stück Stirn, Clüppa?

Nach einer durchzechten Nacht war der sonntägliche Gegner glücklicherweise dann mehr eine Art Wohltat. Larry, der bei seinem auf ein Minimum reduzierten Einlaufen einen äusserst unkoordinierten Eindruck hinterliess (zwei Abwürfe würde man im Reitsport sagen), war wohl nicht der Einzige, dem das gelegen kam. Die Sellraintail Wolves – oder Österreichs New City Ravers – konnten uns ähnlich wie ihr Schweizer Original nicht wirklich kitzeln. Letztlich gabs ein lockeres 11:2. Die internationale Ungeschlagenheit hält also an! Randnotiz: Tschapp konnte sich gegen seine Brüder im Geiste drei Assists gutschreiben lassen, wobei zumindest der eine leicht umstritten war. Tschapp war nach eigenen Aussagen gar nie an der Scheibe, rief dem Torschützen aber motivierend zu “kasch goh!”… Reicht bei uns für einen Assist J

Ein erneut famoses Trainingslager liegt hinter uns – den Organisatoren gebührt ein riesiges Dankeschön.